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Nachruf für Pater Dominikus

 

Langjähriger Pfarrer von Hainzell am 23. Dezember 2020 verstorben

Pater Dominikus Ramljak – ein Sämann des Glaubens ist gegangen

Der langjährige Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Hainzell, Pater Dominikus Ramljak, ist am 23. Dezember 2020 im Alter von 83 Jahren in seiner Heimat Herzegowina verstorben. Er wurde bereits am folgenden Tag, dem 24. Dezember - Heiligabend - in Posušje beerdigt. Pater Dominikus war 27 Jahre lang als Priester in Hainzell tätig, vom Herbst 1977 bis zu seiner Verabschiedung im Januar 2005.

Rückblick

Als die pastoralen Bedürfnisse im Bistum Fulda Mitte der siebziger Jahre immer größer wurden, baten der seinerzeitige Bischof Dr. Eduard Schick und Weihbischof Johannes Kapp im Jahr 1976 die Provinzleitung des Franziskaner-Ordens in der Herzegowina, ihnen einige Priester zur Verfügung zu stellen. Dieser Bitte kam man aufgrund der bestehenden guten Beziehungen nach und man entsandte im Oktober 1977 die drei Franziskanerpatres Dr. Leonard Orec, Dominikus Ramljak und Mate Dragicevic in das Bistum Fulda. Sie bildeten eine kleine, nicht formierte Gemeinschaft und zogen in die Propstei von Blankenau ein, nachdem sie zuvor im Hainzeller Pfarrhaus wohnen mussten, bis die Renovierungsarbeiten in der Propstei abgeschlossen waren. Hauptaufgabe war es, die Pfarrgemeinden Blankenau, Hainzell und Hosenfeld (und später Müs) von nun an pastoral zu betreuen. Am Sonntag, dem 30. Oktober 1977, stellte Weihbischof Johannes Kapp den Blankenauern Pater Mate und den Hainzellern Pater Dominikus als deren neuer Seelsorger vor. Pater Dominikus wurde von Bischof Schick zunächst zum Pfarrkuraten (Hilfspfarrer mit eigener Pfarrei) ernannt und feierte am 6. Novem-ber 1977 die ersten heiligen Messen in Schletzenhausen und Hainzell. Von da an begann die pastorale Arbeit der Franziskaner aus der Herzegowina im Bistum Fulda.


Pater Dominikus wurde 1986 vom damaligen Fuldaer Bischof Dr. Johannes Dyba zum geistlichen Rat ernannt. Von 1997 bis 2002 war er zudem Dekan des Dekanats Großenlüder. Zahlreiche Renovierungsarbeiten in und an der Kirche und am Pfarrhaus hat er erfolgreich absolviert. Die Zahl an Taufen und Eheschließungen unter seiner Hand kann nur geschätzt werden. In insgesamt 27 Jahren wird er etwa 350 Neugeborene getauft und mehr als 100 Paare getraut haben. Hochfeste gab es vor allem im Jahr 2002, als das 25jährige Jubiläum der kroatischen Franziskaner im Bistum Fulda sowie die 20jährige Freundschaft mit Rom/Magliana gefeiert werden konnten.


Bereits Pfingsten 1982 wurde bei der ersten Romfahrt in Magliana die „Partnerschaft im Glauben“ gegründet und eine „Via Fulda“ dort u.a. mit Pater Dominikus eingeweiht. Viele Begegnungen mit Magliana und Hainzell fanden in seinem Beisein statt und sind in guter Erinnerung. Während seines Daseins in Hainzell war er auch Präses der Katholischen-Arbeitnehmer-Bewegung (KAB).

Nach der Verabschiedung in Hainzell im Januar 2005 half er noch über 13 Jahre in der Pfarrei Frohnleiten bei Graz (Österreich) aus. Dort wurde er Ende August 2018 in den Ruhestand verabschiedet. Zwischendurch besuchte Pater Dominikus die Gemeinde Hosenfeld immer wieder einmal, auch im Rathaus schaute er dann vorbei. Die letzten beiden Jahre lebte er in einem Priesterhaus gut betreut in seiner Heimat Posušje. Auf Veranlassung des Sprechers des Verwaltungsrates organisierte Pater Stipe eine Kranzniederlegung an seinem Grab.


Sowohl die katholischen Kirchengemeinden als auch die politische Gemeinde werden Pater Dominikus ein ehrendes Andenken dafür bewahren, dass er in unserer Großgemeinde mehr als ein Vierteljahrhundert im Glauben prägte, mit unermüdlichem Einsatz wirkte und immer für die Menschen da war, die ihn brauchten.