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Bonifatiuswallfahrt 2016



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Die Zukunft im Bistum Fulda gestalten


 

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Lesen Sie die aktuellen liturgischen Texte und Tagesimpulse. 


 

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Das neue Gotteslob

Tag der “Ewigen Anbetung“ - 22. Januar 2017

Am Sonntag, 22. Januar 2017,

übernimmt im Bistum Fulda unsere Pfarrei die Aufgabe, Jesus Christus im Allerheiligsten Sakrament des Altares anzubeten und in den Anliegen der Kirche und Welt zu beten. Wir sind dafür verantwortlich, dass unter den vielen Veranstaltungen und Geschäftigkeiten die Anbetung Gottes im heiligsten Altarsakrament nicht abreißt. Die tiefe Liebe zu Jesus Christus und der Glaube an seine göttliche Gegenwart im Allerheiligsten Altarsakrament sollte die Anbetung prägen.

Der Ablauf des Tages ist wie folgt:

10.30 Uhr:                Amt mit anschließender Aussetzung des Allerheiligsten
11.30 – 12.00 Uhr:    Anbetungsstunde gestaltet von den Kindern und Jugendlichen
12.00 – 13.00 Uhr:    Stille Anbetung
13.00 – 14.00 Uhr:    Betstunde der Männer
14.00 – 14.45 Uhr:    Betstunde der Frauen
14.45 Uhr:                Schlussandacht mit Eucharistischem Segen und

                                Rücksetzung des Allerheiligsten

An diesem Tag sollte manches Verschiebbare zurückstehen und der Anbetung Jesus Christi im Altarsakrament den Vorrang gegeben werden. Gebetsanliegen ergeben sich auch in unserer heutigen scheinbar guten Zeit viele: Wir können beten für den Frieden in der Welt, für unseren Ort, für unsere Familien, für uns selbst und nicht zuletzt auch stellvertretend für all diejenigen, die selbst nicht (mehr) zum Gebet finden.

Möge Gott an diesem Tag immer einige von uns finden, die dem Zusammensein mit ihm nichts vorziehen. „Dem Gebet sollt Ihr nichts vorziehen“. Dieser Satz steht in den Ordensregeln der Benediktiner, er trifft aber einen wunden Punkt von uns allen: Wie oft wird das Beten - am Morgen, am Abend, beim Essen… - von Dingen verdrängt, die angeblich „wichtiger“ oder „drängender“ sind. Jedem geht dies so, dem einen häufiger, dem anderen seltener. Alles Mögliche „muss“ scheinbar getan oder unternommen werden - das Beten kann ja später immer noch geschehen.

Gott drängt sich nicht in unseren Tagesablauf hinein. Und weil Gott so unaufdringlich ist, sollten wir wenigstens an den wenigen ausgewählten Tagen wie der Ewigen Anbetung oder den Karfreitagsbetstunden dem Gebet wieder einmal den Vorrang geben.


Die deutsche Philosophin und Frauenrechtlerin Edith Stein (geboren 1891, 1922 vom jüdischen Glauben zum katholischen konvertiert, Karmeliterin, am 09. August 1942 von den National­sozialisten ermordet in einer der Gaskammern von Auschwitz, von Papst Johannes Paul II. 1987 selig und 1998 heiliggesprochen) hat, hat über die Eucharistische Anbeutung folgendes geschrieben:


„Der Herr ist im Tabernakel gegenwärtig mit Gottheit und Menschheit. Er ist da, nicht seinetwegen, sondern unseretwegen: weil es seine Freude ist, bei den Menschen zu sein. Und weil er weiß, dass wir - wie wir nun einmal sind - seine persönliche Nähe brauchen. Die Konsequenz ist für jeden natürlich Denkenden und Fühlenden, dass er - Gott - sich hingezogen fühlt und dort ist, sooft und solange er darf“ (Gesammelte Werke VII, 136f).

 

Lieben wir es, beim Herrn zu sein. Da können wir alles mit ihm bereden. Unsere Fragen, unsere Sorgen, unsere Ängste, unsere Freuden, unsere Dankbarkeit, unsere Enttäuschungen, unsere Bitten und Hoffnungen.

 

Zu den katholischen Glaubensgrundsätzen zählt die Gewissheit, dass sich die Gegenwart Gottes nicht auf den Zeitraum liturgischen Gedenkens in der Messfeier beschränkt, sondern dass sie darüber hinaus nachhaltig in den gewandel­ten Gaben von Brot und Wein bestehen bleibt.

 

Anbetung ist eine Form des Gebets. Sie kommt allein Gott zu, als höchste Form innerer und äußerer Hinwendung. Der Mensch erkennt darin die absolute Erhabenheit und Einzigkeit Gottes und seine eigene Abhängigkeit von ihm.